Ernst Grube,
Präsident

Ernst Grube wurde Ende 1932 in München als Kind einer jüdischen Mutter und eines kommunistisch eingestellten Vaters geboren. Seine Familie, insbesondere seine Mutter und die drei Kinder erlebten Ausgrenzung, Entrechtung,Verfolgung und Deportation bis sie schließlich am 8. Mai 1945 im Ghetto Theresienstadt von Soldaten der Roten Armee befreit wurden. Die Familie mütterlicherseits wurde während des Vernichtungskriegs in den Osten deportiert und ermordet. Ein Onkel wurde in verschiedenen Konzentrationslagern geschunden bis er schließlich im Dachauer Außenlager Kaufering umgebracht wurde.
Nach seiner Befreiung lernte Ernst Grube Maler, wurde Meister und später Lehrer an einer Münchner Berufsschule. In der Erinnerungs- und Gedenkarbeit wirkt Ernst Grube in vielen Vereinen und Gremien mit. In Bildungseinrichtungen zeigt er am Beispiel seiner Familie wo Ausgrenzung enden kann. Sein politisches Engagement gegen Faschismus und Krieg, seine Mitgliedschaft in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregime fordert von ihm sich bis heute immer wieder gegen Diffamierung zu behaupten.

Dr. Jürgen Müller-Hohagen,
stellvertretender Präsident

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Dr. phil. Geboren 1946 in einer „Mitläufer“-Familie. Von 1986 bis 2011 Leiter einer Familienberatungsstelle in München Hasenbergl. Seit 1982 wohnhaft in Dachau. Daraufhin innerhalb der therapeutischen Arbeit Erforschung seelischer Nachwirkungen der NS-Zeit, dazu zahlreiche Veröffentlichungen. Und in freier Praxis Psychotherapien zu diesen Themen. www.dachau-institut.de


Präsidium:

Hassel Guido, Schriftführer

Mai Klaus, Kassier

Andlauer Anna

Antoni Ernst

Eiber Ludwig

Deiler Manfred

Dunzinger Gerlinde

Düring Davida

Hartmann Bernhard

Heller Andrea

Müller-Hohagen Ingeborg

Pröll Josef

Schultz Klaus