Die Stille schreit Dokumentarfilm von Josef Pröll über zwei Familien

Jürgen Müller-Hohagen: Wie entstand die Idee für diesen Film? Was für Unterstützung gab es? Welche Hindernisse stellten sich in den Weg? Wie habt ihr die zahlreichen hier gezeigten Filmdokumente entdeckt?

Corona bestimmt Gedenken und Erinnerung Kontakt zu Überlebenden und Angehörigen bleibt wichtiges Ziel unserer Arbeit

Trotz Corona konnte die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an den 9. November 1938 wieder an der Baracke in MünchenLudwigsfeld stattfinden. Organisiert von Klaus Mai und Gerlinde Dunzinger mit finanzieller Unterstützung des Bezirksausschusses 24 trafen sich über 60 Teilnehmer zu Ehren der ermordeten KZ-Häftlinge. Hauptthema war das Erinnern und Gedenken an die jüdischen Opfer aus dem Todeszug in Staltach (bei Iffeldorf). Insgesamt wurden zehn Kurzbiografien verstorbener Häftlinge gelesen und der Opfer gedacht. 2.600 Häftlinge waren am April 1945 mit dem Zug vom Bahnhof Karlsfeld in 45 Waggons Richtung Ötztal evakuiert und am 30. April 1945 in Staltach von der US-Army befreit worden. Von den bekannten 27 Opfern konnten 22 Namen ermittelt werden. Stellvertretend wurden zur Erinnerung an alle Opfer aus dem Lager DachauAllach 10 Kurzbiografien gelesen.